Winterdepressionen

In den dunklen Monaten holt einen gern der Blues ein...

Die Wintermonate sind in unseren Breiten geprägt von Lichtmangel. Dieser schränkt die Produktion von Serotonin ein, die schließlich in einem Mangel an Melatonin mündet.


Bei etwa 10% der deutschen Bevölkerung führt der Serotonin-Mangel zur sog. Winterdepression, die sich im März meist von allein zurückbildet. Der gleichzeitig vorliegende Melatonin-Mangel führt häufig zu Infektanfälligkeit, Glucose-Intoleranz sowie Schwierigkeiten beim Lernen und Erinnern.



Die Behandlungsmaßnahmen zielen insbesondere auf die erhöhte Produktion von Serotonin ab:



  • Volllichtspektrum tags
  • Lichttherapie morgens mit 10.000 Lux über 30 Minuten („Lichtdusche“ )
  • erhöhte Zufuhr an der essentiellen Aminosäure Tryptophan (insbesondere in Emmentaler, Sojabohnen, Cashewnüsse, Shrimps, Weizenkeime), ggf. auch über Nahrungsergänzungsmittel

Auch die Funktion der Zirbeldrüse zur Umwandlung von Serotonin in Melatonin sollte verbessert werden mittels:



  • Schlaf vor Mitternacht
  • Vermeidung elektromagnetischer Felder
  • Vermeidung nächtlicher Lichtquellen
  • Karenz von Alkohol und Kaffee

Über die Funktionsmedizin kann ich Ihnen schnell Klarheit verschaffen, um welche Ursache es sich bei Ihnen handelt.